Corona Virus 2020 – Was Sie jetzt wissen sollten!

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Die Welt hält den Atem an! Und das sogar buchstäblich, denn das neuartige und unbekannte Virus SARS-CoV-2 (COVID-19) breitet sich rasant aus. Von der Epidemie zur Pandemie und hoffentlich bald wieder zurück! Doch wie viel Sorge ist berechtigt? Wie kann sich jeder Einzelne vor einer Ansteckung schützen? Und wie gefährlich ist „Coronavirus“ überhaupt?

Schutz vor Infektion: Immunkraft steigern - natürlich und nachhaltig. Unter besonderer Berücksichtigung von Covid-19 und Impfproblematik
  • Dahlke, Ruediger (Autor)
  • 160 Seiten - 06.04.2020 (Veröffentlichungsdatum) - Terzium ein Imprint der Allinti Verlag (Herausgeber)

Wie gefährlich ist das Coronavirus wirklich?

Das neuartige SARS-CoV-2 (COVID-19) Virus gehört der Virusart SARS an, ist jedoch laut Virusforschern eine völlig andere Version davon. Das Erschreckende: Die Zahl aktueller Erkrankungen übersteigt inzwischen die SARS-Pandemie aus den Jahren 2002 und 2003. Und das bei Weitem. Während zu damaliger Zeit insgesamt rund 8.000 Menschen an SARS erkrankten, sind es mit dem Coronavirus mit Stand zum 19.03.2020, bereits 218.815 Menschen. An den Folgen starben bislang 8.810 Menschen, überwiegend ältere mit teilweise schweren Vorerkrankungen.

Das Robert-Koch-Institut veröffentlichte Informationen zu gefährdeten Personengruppen. Darunter fallen unter anderem ältere Menschen ab 50 Jahren, Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen wie Asthma, chronischer Bronchitis, Diabetes oder Personen mit Krebserkrankungen. Und auch Raucher und allgemein Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, tragen ein erhöhtes Risiko für ernsthaftere Verläufe. Aus diesem Grund sollte jedem klar sein:

Das Coronavirus ist leicht übertragbar, für viele Menschen sehr gefährlich und in keinem Fall mit einer „normalen Grippe“ zu vergleichen!

Wie ansteckend ist SARS-CoV-2?

Aller Wahrscheinlichkeit nach können auch symptomfreie Menschen das Virus leicht übertragen. Die Erreger seien laut Robert-Koch-Institut höchst infektiös. Und das in einem noch nie dagewesenen Ausmaß. Die Inkubationszeit beträgt nach aktuellem Wissensstand rund 2 Wochen, in China hingegen geht man von drei Tagen aus. Experten sind daher der Ansicht, dass eine Quarantänezeit von 14 Tagen angemessen ist.

Wie wird das Virus übertragen?

Wie viele anderen Virusarten auch, so wird auch das neuartige Coronavirus per Tröpfcheninfektion weitergegeben. So etwa, wenn Menschen miteinander sprechen oder eine erkrankte Person hustet. So nehmen Virologen an, dass die Erreger sogar über die normale Ausatemluft übertragen werden. Chinesische Mediziner sind zudem der Ansicht, dass sich SARS-CoV-2 über das Verdauungssystem ausbreiten kann. So fanden chinesische Ärzte, Erreger in Stuhlproben. Und auch eine Schmierinfektion wird nicht ausgeschlossen, sodass auch symptomfreie Menschen, das Virus weitergeben können.

Welche (Schutz)maßnahmen kann jeder Einzelne ergreifen?

Im Endeffekt gelten in Sachen Schutz vor Ansteckung die gleichen Empfehlungen, wie sie bei einer herkömmlichen Virus-Grippe ausgesprochen werden:

– Regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Seife für je 20 Sekunden
– Meiden von Menschenmassen
– Abstandhalten zu anderen Personen mit mindestens 1,5 Metern
– Händeschütteln und Berührungen untereinander vermeiden

Hamsterkäufe werden ausdrücklich nicht notwendig sein und auch der Kauf von Desinfektionsmitteln und Atemschutzmasken ist zunächst nicht unbedingt ein Garant dafür, sich vor einer Ansteckung zu schützen. Eine gesunde Lebensweise und die eben erwähnten Hygienemaßnahmen, tragen bereits viel dazu bei, gesund zu bleiben.

Gibt es eine Therapie gegen das Coronavirus?

Da es derzeit noch keinen auf den Markt gebrachten Impfstoff oder ein Medikament speziell gegen das Virus gibt, können Ärzte und Patienten lediglich symptomatisch behandeln. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Bettruhe und bei Bedarf Kortisonpräparate, welche gegen Entzündungen und Schwellungen helfen. In schlimmeren Fällen ist eine zusätzliche Beatmung notwendig, da das Virus auch schwerwiegende und lebensgefährliche Lungenentzündungen hervorruft.

Woher kommt SARS-CoV-2 und was unternimmt die Regierung?

Jährlich gibt es diverse Grippewellen in Deutschland, Maßnahmen wie Ausgangssperren, Reiseverbote, Grenzschließungen und wirtschaftliche Einschränkungen vieler Betriebe, gab es bisher und in dieser ausgeprägten Form noch nicht.

Ursprünglich hat die erste Krankheitswelle in Asien stattgefunden, genauer gesagt in Wuhan, China. Von dort verbreitete sich das Virus unerwartet schnell. Das Robert-Koch-Institut aktualisiert die Liste der Risikogebiete laufend. Nach derzeitigem Stand (20.03.2020) handelt es sich dabei um folgende Länder/Regionen:

– Italien
– Iran
– China (Hubei inkl. Wuhan)
– Südkorea (Provinz Gyeongsangbuk-do)
– Frankreich (Grand Est)
– Österreich (Tirol)
– Spanien (Madrid)
– USA (Kalifornien, Washington, New York)

Zu den besonders betroffenen Gebieten in Deutschland gehören außerdem der Landkreis Heinsberg in NRW!

Wann sollte ich mich testen lassen?

Wer sich in einem ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten hat oder nachweislich mit einer infizierten Person in Kontakt war, der sollte bei Auftreten von Symptomen nach einem Test fragen. Ein Test, nur um ganz sicher zu gehen, ist nicht sinnvoll. Während der Inkubationszeit können Corona-Schnelltests auch negativ ausfallen, was zu einer falschen Sicherheit führen würde. Die gute Nachricht: Wer einmal mit dem Virus infiziert war, der ist für die nächste Zeit immun. Eine erneute Ansteckung kann später aber trotzdem erfolgen.

Was unternimmt Deutschland?

Die Bundesregierung hofft nun, mittels der getroffenen Maßnahmen (z.B. Ausgangssperren ab dem 21.03.2020), die Verbreitung des Virus zu verlangsamen. Hierdurch sollen einerseits Risikogruppen geschützt und das Gesundheitssystem nicht überfordert werden. Noch nie war das Mitwirken eines jeden Einzelnen in diesen Zeiten so wichtig, wie in diesem Fall – der Corona-Pandemie.

Ängste in der Bevölkerung sind natürlich verständlich, dennoch dürfen sich alle darauf verlassen, dass Deutschland auch diese Situation meistern wird.

So werden in diesen Tagen in Bayern erste Hilfspakete in Form finanzieller Unterstützung (keine Kredite!) an Unternehmen ausbezahlt, um die Weiterbeschäftigung von Mitarbeitern zu gewährleisten und Insolvenzen zu verhindern. Ebenso wird bereits jetzt, alles dafür getan, um die Lebensmittelversorgung aufrecht zu erhalten. Und auch systemrelevante Betriebe, wie etwa Ärzte, Apotheken oder Banken, führen ihre Betriebe weiter.

Deutschland führt ein Netzwerk von Spezialkliniken und Kompetenzzentren mit einem dichten Warn- und Meldesystem. Und auch die Behörden arbeiten eng mit dem Robert-Koch-Institut zusammen. Ja, Deutschland ist bestmöglich auf die Situation vorbereitet und es ist davon auszugehen, dass diese auch unter Kontrolle bleibt.

In diesem Sinne: Bleiben Sie gesund und Zuhause! #zuhausebleiben