Penicillin gegen die Streptokokken Bakterien

Penicillin wird bei Infektionskrankheiten wie z.B. Scharlach, welcher durch die Streptokokken Bakterien ausgelöst wird, verwendet. Es gibt das natürlich vorkommende Penicillin oder das synthetische Penicillin.
Das natürliche Penicillin wird z.B. aus Schimmelpilzen wie beispielsweise Penicillium chrysogenum gebildet.

Entdeckt wurde die antibiotische Wirksamkeit von Penicillin von Alexander Fleming. Durch die Entdeckung konnten zahlreiche Menschen gerettet werden.

Wirkung von Penicillin

Penicilline wirken bei der Zellteilung der Bakterien bakterizid, und zwar beim Neuaufbau der Zellwand, indem sie in die Synthese der Zellwand eingreifen, dort die innere Vernetzung verhindern und damit die Zellwand so schwächen, dass diese bei Belastung platzt. Insbesondere grampositive Bakterien, die sich teilen, sterben unter Penicillineinfluss. [1]

Resistenz

Die meisten klinisch vorkommenden Bakterien sind heutzutage resistent gegen Penicillin G, was zu einer Reihe von weiterentwickelten β-Lactam-Antibiotika geführt hat. Dabei bleibt das Problem der Kreuzresistenzen kritisch, was bedeutet, dass Keime, die einmal eine Resistenz gegen Penicillin entwickelt haben, auch gegen andere β-Lactam-Antibiotika (z.B. Cephalosporine) unempfindlich werden. [1]

Behandlung mit Penicillin

Zur Behandlung von Infektionskrankheiten, die durch Streptokokken ausgelöst wurden, setzt man in den meisten Fällen Penicillin oder auch Amoxicillin ein. Manche Patienten reagieren allergisch auf die beiden Antibiotika, deshalb gibt es Alternativen wie z.B. Cephalosporin, Erythromycin oder Roxithromycin.

Die Einnahme von Penicillin erfolgt in der Regel über einen Zeitraum von 10 Tagen.

Bei der falschen Einnahme oder bei einem vorzeitigen Abbruch kann die Behandlung fehlschlagen. Deshalb ist es wichtig, die Behandlung bis zum Ende fortzusetzen. Durch einen vorzeitigen Abbruch ist eine Heilung in den meisten Fällen ausgeschlossen und die betroffene Person trägt weiterhin die Erkrankung in sich. Auch kann die Person andere anstecken. Eine richtige Behandlung ist deshalb unumgänglich.

Wir raten dringend, den Anweisungen von Ihrem Arzt zu folgen.

Penicillin gegen Scharlach

Wie oben erwähnt, ist eine richtige Behandlung von Scharlach nur mit Antibiotika möglich. Hierfür wird in den meisten Fällen Penicillin oder Amoxicillin verabreicht. Bei Unverträglichkeit werden Alternativen verwendet.

In der Regel dauert die Behandlung ca. 10 – 14 Tage und sollte auf keinen Fall vorzeitig abgebrochen werden. Bei Missachtung ist der Patient weiter ansteckend und ein erneuter Ausbruch der Erkrankung ist wahrscheinlich. Auch wenn der Patient sich bereits nach einigen Tagen besser fühlt, muss die Behandlung bis zum Ende erfolgen!

Bei der Behandlung mit Penicillin werden zuerst die schwachen Bakterien abgetötet. Starke Bakterien können überleben, sollte die Behandlung vorzeitig abgebrochen werden.

Während der ganzen Zeit sollte auf den Genuss von Alkohol verzichtet werden.

Neben der Behandlung der Krankheit mit Antibiotika sollten auch die Nebenwirkungen wie z.B. Fieber oder Halsschmerzen behandelt werden. Gegen Fieber helfen fiebersenkende Medikamente oder kalte Wickel. Gegen Halsschmerzen helfen Lutschtabletten oder Kamillentee.

Nebenwirkungen bei der Einnahme von Penicillin

Nebenwirkungen sind relativ selten, können aber trotzdem auftreten. Zu den Nebenwirkungen zählen unter anderem:

  • Atembeschwerden
  • Hautausschlag
  • Schluckbeschwerden
  • Schwellungen im Bereich des Mundes
Einzelnachweise:
1. Wikipedia, Penicilline https://de.wikipedia.org/wiki/Penicilline

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